Wie ihr euch lächerlich machen könnt …

July 1st, 2008

Bekanntlicherweise gibt es Leute, die brauchen ständige Bestätigung von außen, da sie, auf Grund ihres fehlenden eigenen Selbstvertrauens, nicht die Bestätigung aus sich heraus finden. Nicht dass Bestätigung von anderen Personen grundsätzlich schlecht wäre, vielmehr ist sie eigentlich als nettes Geschenk zu sehen. Wie ein ein Ouzo als kostenloser Aperitif zum Essen beim Restaurant seines Vertrauens.

Auffällige Zeichen dass ihr es mit einem emotionalen Vampir zu tun habt sind u.a. ständiges kleinreden der eigenen Leistungen und der eigenen Person” (”Ich habe doch keine Freunde”, “Alle finden mich komisch” oder auch mein Lieblingsspruch “Ich weiß doch garnicht, ob du mich magst”). Diese Verhaltensweise kommt dem typischen “Fishing for Compliments” nahe.

Sollte betreffende Person bei einem bekannten Socialnetwork eingetragen sein, dann lassen sich oft exponentiell wachsende Freundeslisten betrachten. So bietet das Internet und insbesondere Socialnetwork-Plattformen einen perfekte Grundlage zur Stillung des Anerkennungsdurstes und zur Befriedigung der eigenen Minderwertigkeitsgefühle.

Auch seien hier die oft auffallenden Dekolletés der holden Weiblichkeit oder auch komplett freiliegende Männerbrüste (natürlich enthaart und solariumgebräunt!) auf den entsprechenden Profilbildern zu erwähnen.

Natürlich führt genau diese Verhaltensweise zu oben genannten Aussagen. Verteilt man seine Aufmerksamkeit auf viele virtuelle Freundschaften, kann zwangsläufig keine intensive und intime Freundschaft entstehen, die sich normalerweise über Jahre langsam aufbaut. “Freundschaft kompakt - jetzt bei StudiVZ”. Gibt man sich so öffentlich der Lächerlichkeit preis ist die prompte Reaktion des Gegenübers erforderlich. Es obliegt jedem selbst, ob sie oder er sich aussaugen lassen wollen.

Erkenntis

Internet / Sabbat Woche

May 25th, 2008

Ach herrje. Das Internet ist eine wirklich tolle Sache und manchmal wüßte ich gar nichts mit mir anzufangen, wenn ich nicht meine tägliche Dosis StudiVZ, Facebook, Xing, Gmail, ICQ, MSN , Spiegel.de, Heise.de, teltarif.de und CNN.com bekommen würde.
Aber wie würde mein Tagesablauf ohne diese Hilfsmittel aussehen? Meine erste Affekthandlung nach dem Start des PCs ist grundsätzlich Miranda (ICQ + MSN) zu starten und danach meinen E-Mailposteingang zu prüfen. Selbst wenn ich mich irgendwo im Haus befinde, oder auch nur unterwegs bin: Meine Mails landen sofort sichtbar auf meinem Iphone. Neue Nachricht bei Studi? Egal wo ich bin: Innerhalb von drei Minuten gelesen und kurz beantwortet!
Dazu mein Job. Wenn ich programmiere, dann muss ich bestimmte Problemlösungen recherieren. Tritt plötzlich ein mir unbekanntes Problem auf? Wer ist dein Freund? Google.de!

Ich kann garnicht anders. Teilweise fühle ich mich alleine wenn ich ICQ nicht offen haben. Nicht dass ich mich einsam fühlen würde, aber sich ab und zu mal mit einem Menschen kurz austauschen zukönnen tut einfach gut. Die Sucht nach Kommunikation ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Aber was für eine Kommunikation ist den z.B. ICQ? Doch nur eine abstumpfte Version der Realität. Selbst das gute alte Telefon bringt da das mehrfache an Emotionen rüber.

Also meine Idee. Ich lasse für eine Woche die Finger von Internet. Ich werde nicht surfen, nicht messagen, nicht E-Mailen und mir handschriftliche Notizen (oh ja!) dazu machen.
Wanns los geht steht leider noch nicht fest, da ich das meinem Arbeitgeber leider schlecht vertickern könnte. Also muss es auf jeden Fall in einem Urlaub sein.

Stay tuned :P

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Romy Kelling …

April 14th, 2008

Nachdem ich mich nun durch die letzten Seiten von “Die Säulen der Erde” von Ken Follett gezwungen habe (welches literarisch völlig überschätzt wird) , übermannt mich noch nicht der Drang mich im Bette zur Ruhe zu legen. Und so möchte ich diesen Eintrag einer Person widmen, deren Name hier ganz unverfroren im Titel residiert. Sind die meisten Menschen der Ehre der Widmung nicht würdig, so erwirkt sich vielleicht innerhalb dieser kleinen “Andacht” eine Berechtigung für diese. Und wenn ihr Name nur als Huldigung meiner Gedanken dient, so muss ich mir doch die Vorsicht herausnehmen auf bestimmte Dinge nicht öffentlich (und damit meine ich auch hier) einzugehen.

Ich lernte genannte Person Ende 2006 kennen. Vorbei ich auch hier wieder nicht mit meiner Wortwahl zufrieden bin. Hat man einmal gelernt in so vielen Schubladen zu denken, dann ist ein Jemand, der in keine dieser so recht passt, mehr als interessant. Auch hier sei angemerkt, dass das wohl weniger ein Lob ist, als eine objektive Feststellung, die auf den wenigen Fakten basierte, die ich damals hatte. Und auch wenn sie das hier niemals lesen wird (und wenn doch, dann erwarte ich mehr Gleichgültigkeit als Rage) sollen meine Gedanken doch in gleicher Weise niedergeschrieben werden, wie wenn sie von Menschen handeln, die sich meiner Zuneigung sicher sein können.

Wenn es eine Regelmäßigkeit in meinem Leben gab, dann ganz sicher, dass ich mir nie weibliche Freunde suchte. Ich hatte meine Freundinnen und für alles weitere standen mir meine treusten Freunde zur Seite. Es bestand kein Bedarf für eine andere Sichtweise auf die Dinge, da man grundsätzlich die Weisheit für sich gepachtet hatte. Auch wenn ich mich jetzt dem Risiko aussetze wieder falsch verstanden zu werden: Ich konnte mit Frauen grundsätzlich wunderbar und intensiv Gefühle ausleben, aber ich könnte niemanden aus der holden Weiblichkeit wirklich als eine Seelenverwandtin bezeichnen.

Und somit kam auch die Skepsis als ich feststellte das ich mit genannter Person wirklich befreundet sein wollte. Es ging mir zum ersten Mal nicht um mehr. Und keinen verborgen Plan, der darauf abzielte den Willen des Anderen zu durchbrechen. Und doch gab es, um keine dauerhafte Konsistenz vorzutäuschen, Momente in denen ich sie vermisste. Hin- und Hergerissen zwischen der Ambivalenz meiner Ansichten entschied ich mich weiterhin in der Polarität dieser Beziehung zu leben. Und glaubt mir, es war nicht so einfach.

Auch wenn ich mich nicht mehr so Recht an die letzten Worte erinnere.
Ich vermiss dich trotzdem.

Quite Nights ,

Warum ich in letzter Zeit so wenig geschrieben habe…

March 20th, 2008

Manchmal verfällt man in eine kreative Pause, die sich über mehrere Wochen, teilweise über Monate hinweg zieht. Die Gründe dafür sind so vielseitig, wie für den Unwissenden unverständlich. Vielleicht ist es ein Teil Frustration aber wahrscheinlich ist meine Verzweifelung einfach in einem solchen Stadium, dass ich es nicht einmal mehr für nötig halte mich mitzuteilen.
Bin ich doch durch die Arbeit und privaten Rückschläge mehr als strapaziert, möchte ich nicht meine wenige Restenergie auf die Übermittlung für unnötige Dinge verschwenden.

Man kann gewisse komplexe Prozesse nur teilweise in einfachen Worten erklären.

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(Audioblog) Susi - Selbstgespräch Numero Uno

January 2nd, 2008

*gähn* Hier, friss und stirb …

Audioblog, Reflektion

Genau das was man wollte …

December 17th, 2007

Und wieder ein neues Kapitel, welches mich das Leben lehrte. Hallo du liebe Welt, die mir täglich die Lektionen bringt, die ich doch eigentlich missen möchte. Wie oft soll man noch etwas finden, es auskosten, und am Ende doch das Herz gebrochen bekommen? Na gut, du und ich, wir machen einen Deal. Wenn ich wirklich bekomme, was ich auch verdiene, dann erlaube mir endlich glücklich zu sein. Gute Nacht!

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Meister der Nacht

November 20th, 2007

Einst sagt ich mir, “Werd Schwert und Streich zugleich und breche in jed Sekund die Verteidigung deines Gegner”. Werde kalt wie Stahl und lasse deine Herz erglühen wie rote Kohle des Ofens. Und als jeder Gegner erschlagen, barst ich das Schwerst in den kühlen Boden und schrie “War das alles?! Wer bist du, Gott im Himmel, dass diese Aufgabe eine so leichte war!!!” Ich erwarte keine Antwort, und nur der kalte Wind bliess mir ins Gesicht. War Antwort mir doch gegeben, an jeden Tag des Lebens. Wer war Feind, wer war Freund. In Schwertes Streich so schnell doch gleich.

Erkenntis, Reflektion

Du…

November 12th, 2007

Umhüllt im Mantel der Schatten standen wir in der Nacht. Verloren und doch gefunden, liebt ich dich, wie du warst, bist und sein wirst. So waren wir selbst die Richter, die uns für schuldig befunden. Verrat an denen die uns liebten und uns vertrauten. Und doch ward es weder falsch, noch richtig. Wenn die Welt uns nicht verstehen sollte, so erschuffen wir uns eine eigene. Vergessen und vermissen möcht ich viel, doch lieben dich noch einmal.

Erkenntis

Just loving that song ;)

November 9th, 2007

Umzug abgeschlossen…

October 25th, 2007

Ne, also die Rechnungen sind bezahlt. Habe mir nur etwas Zeit gelassen :)
Liebe Grüße,
euer Enrico

Sitenews